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Fazit Woche 1 meiner Diät

Als ich heute morgen aufgewacht bin, wusste ich das die Stunde der Wahrheit nun gekommen war. Ich musste meinem Feind gegenüber treten. Die Waage und ich, Angesicht zu Angesicht.
Ich zog mich aus, sogar die Unterwäsche, obwohl mir die Schwachsinnigkeit dieses Handelns durchaus bewusst war, denn meine Waage verfügt sowieso nur über eine Anzeige in 0,5 kg Schritten. Egal, auch wenn mein BH sicherlich kein halbes Kilo wiegt, jedes Gramm zählt.
Ich tippte sie mit einem Fuß an und ihr fieses rotes Display grinste mir siegessicher ins Gesicht. Ich nahm meinen Mut zusammen und trat mit beiden Beinen auf meinen Feind, mit dem Bewusstsein, dass mir das Ergebnis den Tag genauso gut komplett versauen wie auch mich vor Freude an die Decke springen lassen konnte.

Nichts von beidem trat ein. Nach einer Woche eiserner Disziplin (mit Unterbrechungen) hatte ich nun genau 3 Kilo verloren,
Ich weiß, 3 kilo sind nicht schlecht für eine Woche, allerdings wäre das Ergebnis ohne meine Fressorgien sicher noch positiver ausgefallen und das trübte meine Laune.

Und besonders viel besser ist sie immer noch nicht. Mein Magen knurrt nach 3 Tagen strikter Nulldiät lauter als jeder tollwütige Hund und als ich heute bei der Post war, drehte sich sogar jemand nach einem besonders unüberhörbaren Magengrummeln nach mir um und schaute mich ziemlich überrascht und verwirrt an. Ich glaube der Mann hätte  wirklich einen wütenden Hund erwartet.
Ich fühle mich wie ein Dritte-Welt-Kind.
Und wie Pudding. Als ich gestern abend, wie jeden Donnerstag, Germanys next Topmodel schauen wollte, packte mich beim Anblick dieser perfekten Körper das schlechte Gewissen und schleifte mich auf den Stepper. Und ich steppte und steppte, als ob es um mein Leben ginge. Ich war überrascht von uns beiden, von mir und meiner Raucherlunge, dass wir es so lange aushielten, nämlich beinahe 40 Minuten. An meinem ersten Stepper-Tag fiel ich nach nicht einmal 5 Minuten in einen komatösen Zustand und das ist gerade mal eine Woche her. Erstaunlich wie schnell man Erfolge sieht.
Als ich aber schätungsweise den durchschnittlichen Wasserverbrauch einer Großstadt aus mir herausgeschwitzt hatte und ich das Gefühl hatte, kurz vorm plötzlichen Herztod zu stehen, beschloss ich, Topmodel von der Couch aus weiter zu sehen und mein Gewissen gab auch endlich Ruhe. Allerdings nur mein Gewissen, denn meine Oberschenkel-Muskeln schreien heute noch vor Schmerz.
Ich fühle mich als wären meine Beine zwei dicke Schläuche Pudding-gefüllter Haut. Es kommt mir vor als ob sie bei jedem Schritt davon schwabbeln. Ich glaube sie sind sauer über diese ganzen Steppereien, streiken und weigern sich, mich weiter als ein paar Meter zu tragen.

Naja, ich denke wenn man von der Diät nichts merkt, ist sie auch nicht streng genug. Also freue ich mich weiter darüber, dass mein Bauch klingt, als hätte ich ein knurrendes Tier verschluckt und lasse meine Beine Pudding sein.

Auf die nächsten 3 Kilo!

23.5.08 14:29
 


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